Besuch der Altenpflegeeinrichtung der AWO in Chorweiler

„Füreinander da sein, aneinander denken, besonders jetzt“

Datum:
18. Dez. 2020
Kölner Ökumene-Aktion „Füreinander da sein“ ruft zur Solidarität auf

Die christlichen Kirchen in Köln wünschen allen Menschen in Köln und darüber hinaus gesegnete und frohe Weihnachten.

Hinter einer gemeinsamen Anzeige im Kölner Wochenspiegel an diesem Wochenende stehen der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln, der Katholikenausschuss in der Stadt Köln und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen in Köln.
Unter dem Motto „füreinander da sein, aneinander denken, besonders jetzt“ laden die christlichen Kirchen in Köln ein, an diesem Weihnachtsfest inmitten der Corona-Pandemie auch auf Distanz für andere Menschen da zu sein. Ob durch einen Telefonanruf, eine E-Mail, einen Brief oder eine Weihnachtskarte – auch so können Begegnungen zwischen Menschen möglich werden. Und man kann dem anderen zeigen, dass man an ihn denkt.
So setzte auch der gemeinsame Besuch der Altenpflegeeinrichtung der AWO in Köln-Chorweilerim Altenzentrum ein Zeichen der Verbundenheit. Kurz vor Weihnachten besuchten Stadtdechant Msgr. Robert Kleine, Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und
der Vorsitzende des Katholikenausschusses, Gregor Stiels, gemeinsam das Marie-Juchacz-Zentrum. Damit wollten sie ein Zeichen der Solidaritätund der Verbundenheit sowohl mit den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch mit den Mitarbeitenden
setzen. „Wir wollen solidarisch füreinander da sein, aneinander denken. Besonders jetzt. Und Ihnen die frohe Botschaft von Weihnachten bringen“, wandte sich Seiger an die alten Menschen. „Wir wollen Ihnen sagen, dass Sie in dieser schweren Zeit nicht alleine sind, wir in unseren Weihnachtsgottesdiensten an Sie denken und Sie in unsere Gebete einschließen“, betonte Kleine. „Die Pflegenden ersetzen in Pandemie-Zeiten oft die Angehörigen und sind die echten Helden des Alltags“, unterstrich Stiels. Ihnen allen wollten die Kirchen „ein bisschen Wärme in ihr Leben bringen“. Soweit unter den Bedingungen der Pandemie möglich, waren
die Seelsorgerinnen und Seelsorger beider Kirchen auch während des Corona-Jahres weiterhin für die Menschen in den Senioreneinrichtungen da. „Vereinsamung ist die große Not unserer Zeit, die nicht klein zu reden ist“, erklärte Stadtsuperintendent
Seiger. „Wir dürfen sie nicht übersehen.“